Erkundung der Hochschulen in Eldoret

Erkundung der Hochschulen in Eldoret

Tag 2

Gestern (Dienstag) hatten wir Termine mit den beiden Hochschulen in Eldoret: der University of Eldoret (UoE) und der Moi University of Eldoret (Moi).
10 Uhr waren wir in Eldoret bestellt, die Anreise verlief jedoch ziemlich chaotisch: Mangels Fahrer starteten wir erst über eine Stunde später. Zusätzlich verlängerte sich dann noch die Fahrzeit von uns zugesicherten 2 h auf knapp über 3 Stunden. Nach Eldoret werden die Straßen gebaut, was bei Trockenzeit nicht nur ziemlich viel Staub aufwirbelt (und in einem Bus ohne Klimaanlage muss man bei den hiesigen Temperaturen einfach das Fenster aufmachen), sondern auch die Straßen quasi durchlöchert. Schließlich trafen wir mit knapp 3 Stunden Verspätung verschwitzt und eingestaubt endlich an der UoE  ein. Glücklicherweise sind die Kenianer, was Verspätung betrifft, ziemlich entspannt und wir wurden trotzdem sehr freundlich empfangen.

Durch unsere späte Anreise war der geplante Tagesablauf jedoch komplett zunichte gemacht. Um zu retten, was zu retten war, entschieden wir uns zur Trennung des Teams. Nach einer knappen Vorstellungrunde aller blieben die Mitglieder der HNEE sowie von Agrokenya an der UoE. Diese hat ihren Schwerpunkt ebenfalls in (nachhaltiger) Landwirtschaft und natürlichen Ressourcen. Somit ergaben sich große Überschneidungspunkte und – wie wir im Nachhinein erfuhren – äußerst gute und intensive Gespräche für einen gemeinsamen Projektbeginn.

Da die THB eher weniger mit Landwirtschaft zu tun hat, stiegen alle Mitglieder der THB wieder ins Auto, um eine weitere gute holprige Stunde zur Moi zu fahren. Dort kamen wir einigermaßen pünktlich an und wurden zuerst vom Leiter des Akademischen Ausandsamt empfangen, bevor es zu einer Begrüßungsrunde zum Präsidenten ging.

Nachdem alle Beteiligten vorgestellt waren, ging es an die Vorstellung des Projekts. Auch an der Moi stießen wir auf großes Interesse und offene Ohren für alle am Projekt beteilgten Disziplinen. Somit können wir auch hier auf eine Netzwerkvergößerung hoffen.

Nach gefühlten hundert Gruppenfotos ging es anschließend wieder auf die Rückreise. Kurz nach 22 Uhr kamen wir hungrig und ziemlich k.o. im Hotel in Kakamega an und waren froh, dass die Küche noch geöffnet hatte.
Trotz des anstrengenden Tages waren wir einstimmig der Meinung, dass sich die Reise gelohnt hat 🙂

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